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Figaro-Sensoren für brennbare und explosive Gase in Anwendungen der Arbeitssicherheit

14.04.2026

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Katalytische (Pellistor-)Sensoren
In sicherheitskritischen Anwendungen wie Öl- und Gasanlagen, Übertragungsinfrastruktur, Stromerzeugung und chemischer Verarbeitung sind katalytische Sensoren nach wie vor die wichtigste Technologie zur Erkennung brennbarer Gase, insbesondere dort, wo zuverlässige %UEG-Messungen, schnelle Reaktionszeiten und ein bewährtes ausfallsicheres Verhalten erforderlich sind, um Notabschaltungen (ESD), Belüftungs- und Alarmsysteme auszulösen. Diese Umgebungen erfordern Sensoren, die in der Lage sind, ein breites Spektrum an Kohlenwasserstoffen (und gegebenenfalls Wasserstoff) zu erkennen, in ATEX-klassifizierten Bereichen zu arbeiten und unter rauen industriellen Bedingungen, einschließlich Temperaturschwankungen, Vibrationen und potenzieller Kontamination, eine stabile Leistung zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang bietet das Portfolio an katalytischen Sensoren von Figaro Engineering Inc. robuste Lösungen, die auf diese Anforderungen zugeschnitten sind.

Der Figaro TGS 6812 ist die beste Wahl für die meisten dieser Anwendungen, insbesondere in Öl- und Gasanlagen, Übertragungsinfrastrukturen und Chemieanlagen, wo eine umfassende Kohlenwasserstofferkennung und hohe Zuverlässigkeit unerlässlich sind. Er ist für die Erkennung brennbarer Gase über den gesamten Bereich von 0–100 % UEG ausgelegt und ermöglicht eine präzise Überwachung von der frühzeitigen Leckerkennung bis hin zu kritischen Alarmschwellenwerten. Der Sensor bietet schnelle Ansprechzeiten (typischerweise innerhalb von Sekunden) und eine hohe Linearität über den gesamten Messbereich, wodurch präzise Alarmgrenzwerte unterstützt werden, die für ESD und Sicherheitsverriegelungen erforderlich sind. Dank seiner robusten Bauweise und seiner Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen eignet er sich gut für raue Umgebungen wie Offshore-Plattformen, Kompressorstationen und Prozessbereiche in Raffinerien. In Wasserstoff- und neuen Energieanwendungen bietet er zudem eine effektive UEG-basierte Detektion, die jedoch häufig durch zusätzliche Sensortechnologien für eine verbesserte Empfindlichkeit ergänzt wird.

Das Figaro CGM 6812 Sensormodul baut auf der Leistungsfähigkeit des TGS 6812 auf und bietet ein vorkalibriertes, temperaturkompensiertes Modul mit linearisiertem Ausgang, wodurch die Systemkonstruktion für OEMs erheblich vereinfacht wird. Dies ist besonders vorteilhaft in groß angelegten oder verteilten Sicherheitssystemen wie Gasübertragungsnetzen, Chemieanlagen und Wasserstoffanlagen, in denen eine konsistente Leistung über mehrere Messpunkte hinweg erforderlich ist. Das Modul reduziert den Bedarf an komplexen analogen Schaltungen, interner Kalibrierung und Kompensationsalgorithmen und ermöglicht so schnellere Entwicklungszyklen, verbesserte Zuverlässigkeit und niedrigere Gesamtbetriebskosten. Sein integriertes Design unterstützt zudem den Plug-and-Play-Einsatz und eine einfachere Zertifizierungsanpassung, was es zu einer attraktiven Option für OEMs macht, die sicherheitskritische Gasdetektionssysteme für ein breites Spektrum industrieller Anwendungen entwickeln.

Der Figaro TGS 6810 bietet eine zuverlässige und kostengünstige Lösung für industrielle (Dampf-)
Kesselhäuser, Technikräume und Kraftwerksumgebungen, in denen die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und die Systemintegration von entscheidender Bedeutung sind. Wie der TGS 6812 unterstützt er die Erkennung brennbarer Gase im %UEG-Bereich mit guter Empfindlichkeit und Wiederholgenauigkeit, ist jedoch in der Regel eher für stabile, kontrollierte Umgebungen als für extremste industrielle Bedingungen optimiert. Dank seiner schnellen Ansprechzeit und konsistenten Ausgangscharakteristik eignet er sich für automatische Gasabsperrsysteme, Lüftungsverriegelungen und den Schutz von Turbinengehäusen, wo ein zuverlässiger Betrieb und die Integration in Steuerungssysteme entscheidend sind. Er ist besonders gut auf gewerbliche und industrielle Heizungsanwendungen abgestimmt, wo bewährte katalytische Sensorik nach wie vor der Standard für die Einhaltung von Vorschriften ist.

MOS-Sensoren (Metalloxid-Halbleiter) für brennbare Gase
MOS-Sensoren finden vor allem in dezentralen Überwachungs- und Smart-Sensing-Anwendungen Verwendung, bei denen eine frühzeitige Leckerkennung und Trendüberwachung ausreichen, große Sensornetzwerke erforderlich sind und Kosten, Größe sowie Leistungsaufnahme entscheidende Faktoren darstellen. Sie erzielen ihre beste Leistung in stabilen Innenräumen oder halbkontrollierten Umgebungen und sind im Allgemeinen nicht als primäre Explosionswarnsensoren gemäß Normen wie EN 60079 geeignet.
In industriellen Sicherheitsszenarien wie Energiezentren, dezentraler Gasinfrastruktur, Technikräumen und intelligenten Gebäuden. Die Auswahl von MOS-Sensoren wird durch die Notwendigkeit einer zuverlässigen Erkennung von Methan, LPG und neuen Wasserstoffgemischen bei Konzentrationen weit unterhalb der unteren Explosionsgrenze (UEG) bestimmt. In dezentraler Infrastruktur, einschließlich Gasnetzen und Smart-City-Systemen, konzentrieren sich die Anforderungen auf Skalierbarkeit, Robustheit und großflächige Abdeckung, wobei häufig drahtlose oder batteriebetriebene Knoten zur Unterstützung präventiver Wartungsstrategien eingesetzt werden. In gebäudebasierten Umgebungen verlagert sich der Schwerpunkt auf langfristige Stabilität, geringen Wartungsaufwand und nahtlose Integration in BMS- oder IoT-Plattformen, wo MOS-Sensoren einen kostengünstigen Einsatz an mehreren Punkten zur frühzeitigen Erkennung von Leckagen ermöglichen. In diesem Zusammenhang bietet das MOS-Portfolio von Figaro Engineering eine praktische Lösung für OEMs, die skalierbare Gasüberwachungssysteme für sowohl infrastruktur- als auch gebäudebasierte Anwendungen entwickeln.

Der Figaro TGS 8410 zeichnet sich als besonders geeignete Wahl für dezentrale Leckageüberwachung, intelligente Infrastruktur und industrielle IoT-Anwendungen aus, bei denen Methan das Hauptrisiko darstellt. Er bietet eine hohe Empfindlichkeit im unteren %UEG-Bereich (typischerweise ~1–25 % UEG-Äquivalent) und ermöglicht so eine frühzeitige Leckageerkennung sowie eine schnelle Ansprech- und Erholungszeit für eine effektive Echtzeitüberwachung. Seine hervorragende Langzeitstabilität, unterstützt durch Temperatur- und Feuchtigkeitskompensation, gewährleistet eine konstante Leistung unter wechselnden Bedingungen. In Kombination mit einem extrem niedrigen Stromverbrauch von nur 0,087 mW eignet er sich besonders gut für batteriebetriebene und drahtlose Anwendungen, darunter Gasverteilungsnetze, Versorgungstunnel, Smart-City-Systeme sowie abgelegene oder unbemannte Industrieanlagen.

Der Figaro TGS 2611 ist eine äußerst vielseitige und weit verbreitete Lösung für intelligente Gebäude, Technikräume und dezentrale Infrastrukturen. Er bietet eine zuverlässige Methanerkennung mit hoher Empfindlichkeit unterhalb der UEG-Grenzen sowie schnelle Reaktionszeiten, die für Sicherheitsanwendungen geeignet sind. Seine inhärente Querempfindlichkeit gegenüber Wasserstoff stellt einen zusätzlichen Vorteil in sich weiterentwickelnden Gasnetzen mit Wasserstoffbeimischung dar.
Das zugehörige Figaro Sensormodul NGM-2611 erleichtert die OEM-Integration durch einen werkseitig kalibrierten, temperaturkompensierten und linearisierten Ausgang, wodurch komplexe Signalaufbereitungs- und Kalibrierungsprozesse überflüssig werden. Dies ist besonders vorteilhaft bei groß angelegten Implementierungen wie intelligenten Gebäuden, Überwachungsnetzwerken für Versorgungsunternehmen und industriellen IoT-Systemen, bei denen Konsistenz, verkürzte Entwicklungszeiten und vereinfachte Wartung entscheidende Vorteile darstellen.

Der Figaro TGS 2610 ist für die Erkennung von Propan und Butan optimiert und bietet eine hohe Empfindlichkeit bei niedrigen %UEG-Werten sowie eine stabile Leistung über einen breiten Betriebsbereich. Damit eignet er sich besonders für Kesselhäuser, KWK-Anlagen und Umgebungen mit gemischten Brennstoffen in intelligenten Gebäuden und Energiezentren sowie für die LPG-Überwachung in dezentralen Infrastrukturen. Sein robustes Design in Kombination mit einem Zeolithfilter, der dazu beiträgt, die Auswirkungen von Störgasen zu reduzieren, gewährleistet zudem einen zuverlässigen Betrieb in industriellen IoT-Anwendungen und stärker kontaminierten Umgebungen. Der entsprechende Figaro LPM-2610 bietet OEMs einen vor-kalibrierten, kompensierten Ausgang, was eine „Plug-and-Play“-Integration, einen reduzierten Kalibrierungsaufwand und eine schnellere Markteinführung ermöglicht.


Der Figaro TGS 2616-C00 wurde speziell für die Wasserstoffdetektion entwickelt und spielt daher eine zentrale Rolle in neuen Anwendungen der Wasserstoffinfrastruktur, wie beispielsweise in Elektrolyseurgebäuden, Lagerräumen und Produktionsstätten für Brennstoffzellen. Er bietet eine hervorragende Selektivität für geringe H₂-Konzentrationen (Detektionsfähigkeit im ppm-Bereich) in Verbindung mit schnellen Reaktionszeiten, die angesichts der raschen Ausbreitung von Wasserstoff und seiner niedrigen Zündenergie unerlässlich sind. Der Sensor ist für den stabilen Einsatz in Innenräumen konzipiert und wird in der Regel in Netzwerken eingesetzt, um primäre Detektionssysteme wie katalytische oder Infrarotsensoren zu ergänzen. Er ermöglicht einen kostengünstigen Einsatz an mehreren Stellen in Wasserstoffanlagen und eignet sich gut für Anwendungen mit Methan-Wasserstoff-Gemischen, wodurch er zu zukunftssicheren Systemkonzepten beiträgt.

In anspruchsvolleren Umgebungen wie Biogas, Abwasser und kontaminierten Gasströmen bieten MOS-Sensoren aufgrund ihrer Beständigkeit gegen Katalysatorvergiftung und ihrer breiten Kohlenwasserstoffempfindlichkeit Vorteile, die eine kostengünstige Mehrpunktüberwachung ermöglichen. In der Regel werden sie jedoch als ergänzende Sensoren eingesetzt, wobei katalytische oder NDIR-Technologien die primäre Sicherheitsstufe bilden. Eine ähnliche Rolle spielen sie bei der VOC-Überwachung, wo PID- und Infrarotsensoren für präzise Messungen dominieren, während MOS-Sensoren wie der Figaro TGS 1820, TGS 2600, TGS 2602 und TGS 2603 am besten für die Trendüberwachung, die frühzeitige Erkennung von Verunreinigungen und die dezentrale Sensorik geeignet sind. Sie eignen sich zudem gut für tragbare und am Körper zu tragende Geräte, bei denen kompakte Größe, geringer Stromverbrauch und schnelle Reaktionszeiten die Lecksuche und Inspektionsaufgaben unterstützen.
Da sich industrielle Systeme in Richtung stärker vernetzter und verteilter Architekturen entwickeln, bieten MOS-Sensoren eine skalierbare und robuste Lösung, die eine umfassendere Überwachungsabdeckung im Rahmen mehrschichtiger Gasdetektionsstrategien ermöglicht.

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