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Praktische Werkzeuge zur schnellen Prüfung und kostensenkenden vorausschauenden Wartung von Bahnradsätzen

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Der Raddurchmesser-Messtaster IDK misst den Raddurchmesser mittels einer 3-Punkte-Technologie, so dass eine vorherige Raddemontage wegfällt. Hierbei muss das handliche und mit 0,5kg auch recht leichte Gerät mit Hilfe der integrierten Magnete auf dem Bahnrad befestigt werden. Der Taster des Messgerätes wird dann mit Hilfe zweier Kugeln auf der Lauffläche positioniert. Zwei seitliche Führungen dienen der Ausrichtung des Messtasters auf der Lauffläche. Die Werte werden durch die Messspitze aufgenommen.
Die Messmethode fußt dabei auf der Durchmesserberechnung, basierend auf dem bekannten Abstand zwischen den beiden Kugeln. Das Gerät misst dann den Abstand zur Radoberfläche. Die Messergebnisse können sofort am Gerät abgelesen werden. Dank drahtloser Datenkommunikation (Bluetooth) zum optional erhältlichen Handcomputer (PDA) fällt auch das umständliche und zeitaufwendige Notieren der Resultate weg - vor einer Messung wählt man das richtige Radschema, dem man dann komfortabel die Messergebnisse zuordnen kann. Der Messtaster kann für eine breite Palette von Bahnraddurchmessern verwendet werden. Aufgrund der automatischen Temperaturkorrektur der Messergebnisse erhält man zudem sehr stabile Ergebnisse in einem großen Arbeitstemperaturbereich (-15 ... + 50°?).

Mit einem Laser-Bahnradreifen-Profilmessgerät IKP-5 können Parameter wie Höhe (sH), Stärke (sD), Neigung (qR) und die Felgenstärke sowie das Gesamtprofil des Radreifens schnell und zuverlässig
bestimmt werden. Das Lasermodul wird hierzu mit Magneten direkt auf dem Rad befestigt, es misst das Profil berührungslos über Lasertriangulation. Die Messung wird von einem PDA aus über Bluetooth® gestartet und ist somit auch an schwer zugänglichen Stellen einfach durchzuführen. Die Messungen können hierbei während einer Prüfung, nach einer Reparatur oder der Herstellung von Bahn-Radsätzen direkt am rollenden Material durchgeführt werden.
Die Lasertriangulation ermöglicht eine exakte Messung (±0,1mm) in Sekunden, die Scanergebnisse der berührungslosen Oberflächenabtastung werden sofort drahtlos an einen mobilen Computer (PDA) am Handgelenk des Messenden übertragen. Zur späteren Auswertung und Verwaltung dient eine PC-Datenbank. Gleichzeitig werden zusätzliche Parameter gespeichert, beispielsweise die messende Person, Seiten-kennung (linkes oder rechtes Rad) sowie die Nummer der Achse, der Lokomotive/ des Wagens, des Drehgestells etc. Das Gerät ist sowohl in der Halle als auch im Freien einsetzbar und passt zu jeder Art von Rädern und Profilen.

Zur zuverlässigen und schnellen Messung der inneren Abstände von Straßenbahnrädern im Rahmen von Prüfungen, Wartungen und Reparaturen gibt es zwei verschiedene Gräte. Beide Typen machen Messungen direkt an den Bahnen möglich.
Bei der ersten Variante des Laser-Abstandsmessers IMR muss dieser auf die Bahnschienen an die eine Seite des zu messenden Räderpaars gelegt werden. Eine digitale numerische Anzeige und
Steuertasten auf der Vorderseite des Messgeräts sorgen für eine einfache Handhabung. Er besticht durch eine hohe Messgenauigkeit. Auch hier ist die Durchführung der Messung und die Speicherung der Daten über Bluetooth® mit einem optional lieferbaren PDA am Handgelenk der messenden Person zur späteren Verwaltung der Daten auf dem PC möglich.
Das besonders handliche elektronische Radabstandsmessgerät IMR-L (Variante 2) basiert ebenfalls auf der direkten Messung der inneren Radabstände mittels eines Lasers. Dieses Gerät wird jedoch mit Magneten an der Innenseite des einen Rads befestigt und misst von dort – ebenfalls schnell und genau mit Lasertriangulation - den Abstand zur Innenseite des gegenüber liegenden Rads. Auch dieser Sensor ist mit einer digitalen Anzeige zum sofortigen Überprüfen der Messergebnisse ausgestattet. Zudem ist ebenso wie bei den vorher beschriebenen Geräten eine Bluetooth®-Anbindung an ein externes Gerät möglich.

Die wichtigsten Anforderungen an die Radkontrolle sind hohe Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Mobilität und Einfachheit der Bedienung inklusive automatischer Analyse und Protokollierung der Ergebnisse. Die beschriebenen Geräte ermöglichen eine kontinuierliche Verschleißüberwachung ohne besonderen Aufwand, was zu erheblichen Kosten- und Zeiteinsparungen führt. Die mitgelieferte Software ermöglicht zudem eine einfache Verarbeitung und Speicherung der Messergebnisse in einer Computerdatenbank. Die Geräte werden bereits bei Eisenbahnen in mehr als 30 Ländern auf der ganzen Welt erfolgreich eingesetzt - ein Beweis ihrer ausgezeichneten Betriebseigenschaften.

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