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Kapazitive Taster nehmen es mit Schmutzablagerung und Kühlschmierstoffen auf

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Leinfelden-Echterdingen, 18. Februar 2020. Kapazitive Taster und Schieberegler können auch unter widrigsten Bedingungen funktionieren. Das demonstriert EBE sensors + motion aus Leinfelden-Echterdingen in aktuellen Industrieprojekten. Das Unternehmen entwickelt spezielle Algorithmen und Elektrodenstrukturen für den Maschinen- und Anlagen-bau. Damit erledigen robust konstruierte kapazitive Schalter ihren Job selbst bei schmutziger Umgebung. Auch unter dem Einfluss von Kühlschmierstoffen, Ölen und Belägen arbeiten sie zuverlässig.

Die von EBE entwickelten Elektroden sind speziell für das verwendete mehrkanalige Messverfahren ausgelegt. Individuelle Auswertealgorithmen und Elektrodenstrukturen zählen zum exklusiven Knowhow des Unternehmens. Sie können für die unterschiedlichsten Einsatzbedingungen und Empfindlich-keitsstufen ausgelegt werden. Selbst die Bedienung mit verschmutzten Arbeitshandschuhen lässt sich einlernen.

Die Tasten und Schieberegler der kapazitiven Sensorsysteme sind wartungs-frei. Ihre Lebensdauer liegt bei mehreren Hundert Millionen Schaltzyklen. EBE konstruiert Gehäuse passend zum Design des Kunden und zur Anwendung, oder passt sie individuell in ein vorhandenes Gehäuse ein. Beispielsweise können sie für die höchsten Schutzartklassen (IP67 bis IP69K), keimfrei oder vandalensicher ausgelegt werden. Darüber hinaus lassen sich die kapazitiven Schalter mit Displays und Touchpanel kombinieren.

„Kapazitive Sensorik von EBE funktioniert völlig unabhängig von äußeren Bedingungen. Sie dient jetzt vermehrt auch als Plattform für kapazitive Taster und Schieberegler“, berichtet EBE-Geschäftsführer Armin Wellhöfer über aktuelle Projekte. Beispielsweise baut ein Hersteller von Lebens¬mittel-verarbeitungsmaschinen solche Taster ein. Weder konden¬sierender Dampf noch Schmutzablagerungen beeinflussen die zuverlässige Funktion der Taster. Selbst die Bedienung der kapazitiven Schalter mit Handschuhen funktioniert sicher.

„Es kommt entscheidend auf die Auswertealgorithmen und die Elektroden-struktur des kapazitiven Sensors an“, betont EBE. Die Ingenieure des Hauses parametrisieren die Algorithmen gesondert für jeden Anwendungsfall. Dabei berücksichtigen sie Umwelteinflüsse, Einbausituation, Gehäuseform, -material und -stärke, Glasart, Beschichtungen und weitere Faktoren.

Die Algorithmen unterscheiden zufällige Gesten von einer gezielten Berührung. So verhindern sie unbeabsichtigtes Schalten. Sie kompensieren parasitäre Kapazitäten. Leitfähige Körper in der Nähe des Tasters rufen solche Störungen hervor. Ebenso lassen sich Einflüsse durch Wasser, Film, Nebel, Staub, Schmutz, Temperatur und elektromagnetische Felder kompensieren.


Die Schalter eignen sich für Applikationen im Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau oder auch in der Bau-, Agrar- und Lebensmittelindustrie. Weitere Märkte sieht das Unternehmen in der Gebäude-, Verkehrs-, Medizin-, Chemie- und Abfülltechnik. EBE konstruiert und fertigt für OEM-Partner einbaufertige Lösungen. Sie umfassen neben der Taste oder dem Schieberegler auch die Elektronik inklusive Firmware und kundenspezifische Gehäuse, eine Frontblende, ein Display oder spezielle Schnittstellen.

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